Grünschnitt am Dellplatz

Schon einmal etwas von den positiven Effekten städtischer Grünanlagen oder gar „Pocket Parks“ gehört? Als wichtige Bausteine für die Resilienz von Städten im Zuge des Klimawandels sollte City-Grün anders gedacht und behandelt werden. Der radikale Schnitt geht bei Sträuchern noch in Ordnung (= sie treiben nach einer Erholungsphase wieder aus), sind uns bei kleinen Bäumen am Dellplatz jedoch ein Dorn im Auge (= da treibt nix wieder aus).

Im Gegensatz zu anderen Städten in NRW, Deutschland und Europa scheint Duisburg häufig den „Hau-weg-Ansatz“ zu verfolgen. Wie sonst könnte man sich erklären, dass ein ganzer Bereich des Dellplatzes (großes Beet beim Zugang zum Bunker) „auf Stock“ zurückgeschnitten worden ist?

Positiv: Der Grünschnitt wurde mehrere Tage auf der Fläche gelagert, so dass Insekten und andere Lebewesen in Ruhe das Grün verlassen können. Das ist zumindest eine (positive) Interpretation.

Unsere klare Erwartungshaltung: Die grünen Lungen der Stadt Duisburg sollten nach Vorbild von vielen erfolgreichen „Green Citys“, z.B. Kopenhagen und Paris klimaresilient gepflegt werden.